Blick auf Barcelona
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Barcelona bei Sonnenuntergang: ein Meeresblick, bei dem der Himmel und das Wasser wie in Pastellfarben gemalt aussehen, eine sanfte Brise, die vom Meer kommt und unsere Haut nach einem langen, sonnigen Tag kühl streichelt, ein schönes Glas mit Wein in der Hand, der Bauch voll mit leckeren Tapas, der Beginn der Nacht, in der wir Partys feiern, tanzen, verschiedene Bars besuchen, oder einfach durch die hübschen Straßen der Stadt schlendern.

Das ist das Bild, der Moment, auf den wir uns alle zweifelsohne so sehr freuen, auf einen Urlaub und Entspannung, die wir nach diesem Stress und der Ungewissheit dieser momentanen Weltkrise alle brauchen. Trotzdem ist eine solche Reise leider noch weit entfernt. Das bedeutet allerdings nicht, dass wir nicht träumen dürfen, vorausplanen und bestimmte Urlaubsorte auf unsere Liste an Traumreisezielen schreiben können.

Überall auf der Welt müssen Menschen sich an die neue Lage gewöhnen und zu dieser Zeit müssen wir viele Dinge eben virtuell lernen und erleben. Und es gibt kaum eine bessere Zeit in der Weltgeschichte, um das zu tun! Obwohl es natürlich nicht schön ist, dass wir unser Heim nicht verlassen dürfen, können wir uns reich und glücklich schätzen, dass wir ein sicheres zu Hause haben und wenn Sie auch noch eine Internetverbindung haben, stehen Ihnen jede Menge wundervolle Hilfsmittel und Ressourcen zur Verfügung, die Ihr Fernweh zumindest für den Moment ein wenig befriedigen werden. Von virtuellen Touren durch die besten Museen der Welt zu regionalen Rezepten, auf die man innerhalb von Sekunden zu Hause zugreifen kann und die unsere Geschmacksnerven auf Reisen schicken - es gibt keine bessere Zeit, um die Welt bequem vom Sofa aus kennenzulernen.
Dinosaurier in Enciso
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Die kleine Ortschaft Enciso ist ein winzig kleines Juwel und ein historisches und unheimlich malerisches Dorf mit einer dauerhaften Bevölkerung von nur etwa 100 Menschen. Die Ortschaft liegt im südlichen Teil von La Rioja in Spanien und obwohl sie klein ist, ist sie für ihre Einwohner bekannt, die hier vor langer langer Zeit gelebt haben...Dinosaurier!

Was wir Ihnen nun erzählen, hätten Sie wahrscheinlich nicht von diesem kleinen Dorf erwartet, von dem Sie wahrscheinlich auch noch nie etwas gehört haben und das so richtig abseits der üblichen Touristenrouten liegt: Enciso ist nämlich eine tolle Gegend für Dinosaurier-Liebhaber, die kommen, um sich die Spuren dieser grandiosen Biester, die vor etwa 120 Millionen Jahren gelebt haben, anzuschauen.

Zu dieser Zeit der Vorgeschichte war Spanien ein Sumpfgebiet mit einem milden Klima und einer unheimlich dichten Vegetation. Die Dinosaurier, die hier zu der Zeit die Landschaft in der Gegend durchstreift haben und durch die Sümpfe gewandert sind, haben ihre Fußspuren sozusagen im Stein verewigt, denn die Umwelt war einzigartig und perfekt für diese Art von Konservation.
Koons 'Welpe' vor dem Bilbao
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Kunstliebhaber, die einen Urlaub in Spanien planen haben Glück, denn überall in diesem Land gibt es jede Menge wundervolle Museen, architektonische Prachtstücke, Kirchen, Paläste und mehr, die voll sind mit weltberühmter Kunst. Weil das Land eine so reiche und komplexe Vergangenheit hat, gibt es ein breites Spektrum an verschiedenen Einflüssen und Stilen, die zu dieser vielfältigen, visuellen Landschaft Spaniens beigetragen haben. Eine der interessantesten Regionen ist unumstritten das wunderschöne Baskenland im Nordosten von Spanien. Diese autonome Gemeinschaft hat ihre eigene reiche und markante Kultur und Tradition und ist voll mit künstlerischen Akzenten, die ein echter Genuss für die Sinne sind. Insbesondere die Stadt Bilbao muss man besuchen, wenn man ein Ferienhaus im Baskenland gebucht hat. Eine Stadt, die für ihre Kunst und ihre zwei fantastischen Museen berühmt ist: das Museum der schönen Künste und das Guggenheim Museum Bilbao.

Obwohl man das Museum der schönen Künste in Bilbao (Museo de Bellas Artes de Bilbao) unbedingt besuchen sollte, denn es ist voll mit einer vielfältigen Kollektion an Kunstwerken, die uns sogar bis zurück ins 6. Jahrhundert führen und mit Stücken von Namen wie Albrecht Dürer, Rembrandt, Piranesi, Fortuny, Carlos de Haes, Cézanne, Picasso, Duchamp, Lipchitz, Utamaro, Hokusai, Rouault, Hockney, Allen Jones, Bacon, El Greco und Francisco de Goya prahlen kann, ist es das Guggenheim Bilbao, das häufiger besucht wird und in der Region das berühmtere Museum ist. Und das aus gutem Grund. Das Gebäude selbst ist ein architektonisches Wunder und ein ikonisches, globales Wahrzeichen, das von dem berühmten kanadisch-amerikanischen Architekten aus dem 20. Jahrhundert, Frank Gehry, entworfen wurde. Durch sein massives Aussehen, die geschwungene Fassade, die so ungewöhnlich aussieht und die mit Licht erfüllten Räume, die aus Stein, Glas und Titan verarbeitet sind, wurde es von dem Kritiker Calvin Tomkins im "New Yorker" als "fantastisches Traumschiff in wellenartigen Form in einem Mantel aus Titan" beschrieben.
Casa Castellarnau de Tarragona, Innenbereich
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Das Casa Castellarnau de Tarragona ist eines der wenigen Adelshäuser in der Stadt Tarragona, das bis zum heutigen Tag vollständig erhalten ist. Es ist ein grandioses katalanisches Wohnhaus aus dem frühen 15. Jahrhundert und eine faszinierende Schönheit, voll mit antiken Möbeln, Objekten und Kunstwerken. Es war einst das Heim der mächtigen Castellarnau Familie, wobei es heute das Museu d'Història de Tarragona, also das Naturkundemuseum von Tarragona, ist. Ausgestellt sind Möbelstücke und dekorative Objekte aus den 1700er und 1800er Jahren, im Umfeld einer prächtigen, restaurierten aristokratischen Residenz. Der Eintritt in dieses Museum ist günstig und man kann hier wundervoll in der Zeit zurückreisen, während man seine Erkundungstour durch die Stadt macht.

Carrer Cavallers war die Straße, wo alle Adelsfamilien im Mittelalter gewohnt haben und dieses Haus, die Nummer 14, wurde im 15. Jahrhundert für eine dieser Familien gebaut. Es wurde mittlerweile allerdings über die Jahrhunderte hinweg mehrmals restauriert und renoviert, wobei es heute hauptsächlich die Umbauarbeiten aus dem 18. und 19. Jahrhundert wiederspiegelt. Im 18. Jahrhundert wurde das Gebäude von Carles de Castellarnau gekauft und unter seiner Leitung fanden signifikante Veränderungen an sowohl der Fassade, als auch dem Innenbereich und der Gestaltung des Gebäudes statt.
Palacio de Linares
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Diese Woche dreht es sich bei uns um alles, was gruselig und gespenstisch ist, denn wir denken über die Herbstferien und einen Urlaub um Hallowe’en nach. Wir haben uns bereits einen verwaisten und von Geistern heimgesuchten Friedhof in Zagreb, Kroatien, angeschaut und die Vampire von Santorini in Griechenland vorgestellt. Wenn Sie allerdings über eine Reise nach Spanien nachdenken, dann ist auch für Sie gesorgt, denn auch dieses Land kann mit übernatürlichen Geschichten und Geistern und Gespenstern prahlen. Wenn Sie eine Ferienunterkunft in Madrid buchen, dann können Sie z.B. den Palast des Linares (den Palacio de Linares) aus dem 19. Jahrhundert besuchen, der heute besser als Casa de América bekannt ist und angeblich aufgrund der schrecklichen Ereignisse, die innerhalb seiner vier Wände stattfanden, von Geistern heimgesucht ist.

Der Palast war einst das Familienheim der Linares Adelsfamilie und ist heute pan-hispanischen Filmen, Vorträgen und Ausstellungen als das Casa de América gewidmet. Als man 1990 mit den Bauarbeiten an dem Gebäude anfing, um es in eine kulturelle Mehrzweckfläche zu verwandeln, haben sich Gerüchte über Geister schnell verbreitet. Es wurde berichtet, dass man Fußtritte hören konnte, Türen sich öffneten und schlossen, Weinen und Schreie in dem angeblich leeren Palast gehört werden konnten. Die meisten dieser Vorfälle wurden in der Nähe des seltsamen, lebensgroßen Puppenhauses im Innenhof wahrgenommen, das Raimunda gehörte, einem kleinen Mädchen, das von Marqués und Marquesa de Linares adoptiert wurde. Die offiziellen Berichte und Dokumente besagen, dass sie ein glückliches zu Hause hatte, wobei lokale Legenden (die Forscher allerdings für unwahr erklären), die Geschichte etwas anders erzählen.