
Obwohl wir momentan leider nicht einfach nach Frankreich reisen können, können wir unsere Geschmacksnerven doch auf Reisen schicken. Und genau das haben wir getan, indem wir uns die berühmtesten und typischsten Gerichte dieses Landes angeschaut und in der Sicherheit und dem Komfort unserer eigenen Küche nachgekocht haben. Beim Genießen dieser Speisen kann man doch perfekt durch unsere hervorragenden und wunderschönen Ferienhäuser in Frankreich browsen und sich auf den nächsten, hoffentlich schon baldigen, Urlaub freuen!
Vor kurzem haben wir über den kontroversen Salade Niçoise berichtet, der eine tolle Vorspeise für eine hausgemachte, französische Mahlzeit wäre, aber heute möchten wir über eine köstliche und beliebte französische Nachspeise schreiben, die auch dazu gehört: der ikonische Tarte Tatin. Er stammt aus der Ortschaft Lamotte-Beuvron in der Region Centre und ist ein klassischer, französischer Leckerbissen, der nach den beiden Schwestern benannt wurde, die ihn im 19. Jahrhundert aus Versehen erfunden haben.
Vor kurzem haben wir über den kontroversen Salade Niçoise berichtet, der eine tolle Vorspeise für eine hausgemachte, französische Mahlzeit wäre, aber heute möchten wir über eine köstliche und beliebte französische Nachspeise schreiben, die auch dazu gehört: der ikonische Tarte Tatin. Er stammt aus der Ortschaft Lamotte-Beuvron in der Region Centre und ist ein klassischer, französischer Leckerbissen, der nach den beiden Schwestern benannt wurde, die ihn im 19. Jahrhundert aus Versehen erfunden haben.
Die Tatin Schwestern, Stéphanie und Caroline Tatin, betrieben das Hôtel Tatin in den 1880er Jahren und die etwas zweifelhafte Geschichte erzählt, dass Stéphanie, die hauptsächlich das Kochen in dem Hotel übernahm, eines Tages ein wenig ausgelaugt war, als sie einen traditionellen Apfelkuchen backte. Sie ließ die Äpfel zu lange in der Butter und dem Zucker kochen und als sie feststellte, dass es verbrannt roch, versuchte sie die Obstmischung noch irgendwie zu retten. Sie wollte die Zutaten nicht verschwenden und den Kuchen unbedingt retten, also verteilte sie den Teig oben auf die Apfelmischung und schob den Kuchen so in den Ofen. Als der Kuchen gebacken war, hatte sie einen umgedrehten Apfelkuchen, der den Gästen überraschenderweise sehr gut geschmeckt hat. In einer anderen Version der Geschichte wird erzählt, dass sie einfach aus Versehen einen karamellisierten und umgedrehten Apfelkuchen gebacken hat. Egal welche Version der Wahrheit entspricht (oder ob sogar keine der beiden Geschichten wahr ist), es ist sicher, dass der Kuchen ein echter Leckerbissen ist. Es ist auch gewiss, dass ein umgedrehter Kuchen nichts Neues für den Patissier Antonin Carême war, der ein ähnliches Dessert in seinem Buch “Pâtissier Royal Parisien” (1841) erwähnte und ein ähnlicher Kuchen, der Tarte Solognote, schon seit Langem in der Sologne Region, die um Lamotte-Beuvron liegt, gebacken wird.
Nachdem der Tarte Tatin so gut aufgenommen wurde, hat man ihn zu einer Spezialität des Hôtel Tatin gemacht, obwohl man seine Innovation erst richtig nach dem Tod der Schwester gelobt und anerkannt hat. Man hat ihnen die Erfindung allerdings zugeschrieben und den Kuchen nach ihnen benannt. Er wird aus Blätter- oder Mürbeteig und traditionell mit zwei regionalen Apfelsorten zubereitet: dem Reine des Reinete Pippin Apfel and dem Calville Apfel. Wobei heute auch verschiedene andere Sorten, wie Golden Delicious, Granny Smith, Fuji und Gala Äpfel verwendet werden. Es gibt auch Variationen dieses Kuchens, die aus Birnen, Quitten, Pfirsichen, Ananas, Tomaten und anderen Früchten, oder auch Gemüse, wie z.B. Zwiebeln, gebacken werden.
Perfekt im Herbst oder Winteranfang als süßer, nahrhafter und köstlicher Leckerbissen. Den müssen wir einfach zu Hause zubereiten, während wir von unserem nächsten Urlaub in Frankreich träumen. Und vielleicht können Sie ihn sogar - wenn Sie sich unsere Ferienhäuser in Centre mal anschauen - in einem Restaurant in seinem Geburtsort probieren!
Zutaten:
250g Teig (Sie können das Rezept hier ausprobieren, oder fertigen Teig im Supermarkt kaufen - wir verraten nichts)
6 Äpfel (eine der Sorten, die wir oben genannt haben) – geschält, entkernt und in Viertel geschnitten
100g Zucker
75g Butter
Eine Prise Zimt (wenn gewünscht)
Zubereitung:
1. Ofen auf 190 Grad Celsius vorheizen.
2. Teig zu einem runden flachen Kreis ausrollen, groß genug, um eine Keramik-Kuchenform oder eine Bratpfanne auszulegen.
3. Den Zucker in einer Pfanne über niedriger Hitze auflösen, bis er goldbraun ist. Nicht rühren sondern Pfanne schwenken, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
4. Butter und Zimt hinzugeben und dann nach ein paar Minuten die geviertelten Äpfel beifügen und 10 Minuten über niedriger Hitze köcheln lassen.
5. Die Apfelmischung in die Kuchenform geben oder die Mischung einfach direkt in der Pfanne mit dem Teig bedecken. Beachten Sie, dass die runde Seite der Äpfel nach unten zeigen sollte und die Apfelviertel am besten in einem schönen runden Muster, ohne Lücken, verteilt werden. Den Teig am Rand gut andrücken und mit einem Messer ein paar kleine Löcher in den Teig stechen, damit der Dampf beim Backen entweichen kann.
6. 25-35 Minuten backen, bis der Teig schön goldbraun ist.
7. Fünf Minuten abkühlen lassen und dann vorsichtig verkehrt herum auf einen Teller wenden, damit es eben wie ein umgedrehter Kuchen aussieht.
8. Guten Appetit!
Nachdem der Tarte Tatin so gut aufgenommen wurde, hat man ihn zu einer Spezialität des Hôtel Tatin gemacht, obwohl man seine Innovation erst richtig nach dem Tod der Schwester gelobt und anerkannt hat. Man hat ihnen die Erfindung allerdings zugeschrieben und den Kuchen nach ihnen benannt. Er wird aus Blätter- oder Mürbeteig und traditionell mit zwei regionalen Apfelsorten zubereitet: dem Reine des Reinete Pippin Apfel and dem Calville Apfel. Wobei heute auch verschiedene andere Sorten, wie Golden Delicious, Granny Smith, Fuji und Gala Äpfel verwendet werden. Es gibt auch Variationen dieses Kuchens, die aus Birnen, Quitten, Pfirsichen, Ananas, Tomaten und anderen Früchten, oder auch Gemüse, wie z.B. Zwiebeln, gebacken werden.
Perfekt im Herbst oder Winteranfang als süßer, nahrhafter und köstlicher Leckerbissen. Den müssen wir einfach zu Hause zubereiten, während wir von unserem nächsten Urlaub in Frankreich träumen. Und vielleicht können Sie ihn sogar - wenn Sie sich unsere Ferienhäuser in Centre mal anschauen - in einem Restaurant in seinem Geburtsort probieren!
Zutaten:
250g Teig (Sie können das Rezept hier ausprobieren, oder fertigen Teig im Supermarkt kaufen - wir verraten nichts)
6 Äpfel (eine der Sorten, die wir oben genannt haben) – geschält, entkernt und in Viertel geschnitten
100g Zucker
75g Butter
Eine Prise Zimt (wenn gewünscht)
Zubereitung:
1. Ofen auf 190 Grad Celsius vorheizen.
2. Teig zu einem runden flachen Kreis ausrollen, groß genug, um eine Keramik-Kuchenform oder eine Bratpfanne auszulegen.
3. Den Zucker in einer Pfanne über niedriger Hitze auflösen, bis er goldbraun ist. Nicht rühren sondern Pfanne schwenken, bis der Zucker sich aufgelöst hat.
4. Butter und Zimt hinzugeben und dann nach ein paar Minuten die geviertelten Äpfel beifügen und 10 Minuten über niedriger Hitze köcheln lassen.
5. Die Apfelmischung in die Kuchenform geben oder die Mischung einfach direkt in der Pfanne mit dem Teig bedecken. Beachten Sie, dass die runde Seite der Äpfel nach unten zeigen sollte und die Apfelviertel am besten in einem schönen runden Muster, ohne Lücken, verteilt werden. Den Teig am Rand gut andrücken und mit einem Messer ein paar kleine Löcher in den Teig stechen, damit der Dampf beim Backen entweichen kann.
6. 25-35 Minuten backen, bis der Teig schön goldbraun ist.
7. Fünf Minuten abkühlen lassen und dann vorsichtig verkehrt herum auf einen Teller wenden, damit es eben wie ein umgedrehter Kuchen aussieht.
8. Guten Appetit!
Bildnachweis: Franck Chicot / CC BY-SA 2.0