
Heraklion ist eine der größten Städte in Griechenland und das Wirtschaftszentrum von Kreta. Wenn Sie ein Ferienhaus auf Kreta gebucht haben und die Insel erkunden, werden Sie wahrscheinlich sowieso einen Tagesausflug in diese Stadt machen. Obwohl sie nicht unbedingt ordentlich oder gepflegt aussieht, ist sie auf ihre eigene Art ganz idyllisch und ohne Zweifel unheimlich faszinierend. In dieser Stadt stoßen Sie auf die Vergangenheit, egal wohin Sie schauen und sie ist die Heimat von einigen der wichtigsten historischen Stätten und Einrichtungen von ganz Griechenland, zu denen der Palast von Knossos und das Heraklion Archäologiemuseum gehören. Wenn Sie an dem gewaltigen und reichen, historischen Erbe und den beeindruckenden Ruinen, für die Griechenland so bekannt ist, interessiert sind, dann ist diese Stadt perfekt, um sich mit der Vergangenheit, die hier so gut repräsentiert ist, vertraut zu machen. Um in die Geschichte von Heraklion einzutauchen, machen Sie am besten einen Spaziergang entlang der antiken Stadtmauern.
Die Stadtmauern von Heraklion, die auch als die Venezianischen Festungsmauern von Heraklion bekannt sind, sind eine Reihe an Mauern und Festungsbauten, die um die Stadt herum verstreut stehen und antike Wurzeln haben, wobei ihr heutiges Erscheinungsbild aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert stammt.
Bevor die Venezianer, nach denen die Mauern heute benannt sind, Heraklion überhaupt betreten haben, wurden die ersten Festungsbauten bereits von dem Byzantinischen Kaiserreich gebaut. Später, nachdem die Stadt im Jahre 824 von den Arabern eingenommen wurde und zur Hauptstadt des Kaiserreichs Kreta wurde, haben sie die Stadtgrenzen durch einen Graben und mit einer Mauer aus ungebrannten Backsteinen gekennzeichnet. Nach mehreren Feldzügen haben es die Byzantiner endlich geschafft, Heraklion wieder einzunehmen und fingen an, ihre eigenen neuen Mauern und Festungsanlagen zu bauen, deren Überbleibsel man heute am Hafen der Stadt bewundern kann.
Im frühen 13. Jahrhundert wurde Heraklion von der Republik Venedig erobert, von der die byzantinischen Festungsanlagen weiter genutzt wurden, bis das Osmanische Reich zu einer größeren Bedrohung wurde. In Reaktion auf die Gefahr fingen die Venezianer 1462 an, ihre eigenen, neuen Abwehranlagen zu bauen. Diese Bauarbeiten wurden erst nach über einem Jahrhundert fertig gestellt und wurden nach den Plänen der wichtigen Militärarchitekten Michele Sanmicheli und Giulio Savorgnan durchgeführt. Mit der Zeit wurden verschiedene An- und Umbauten vorgenommen.
Die Festungsanlagen der Venezianer waren so erfolgreich, dass sie es schafften, die Stadt gegen eine Belagerung, die 21 Jahre lang dauerte (die zweitlängste Belagerung der Geschichte) zu verteidigen, bis sie gezwungen waren, sich 1669 den Ottomanen zu ergeben. Weil diese Abwehrbauten so wertvoll für die Stadt waren, wurden sie unter der osmanischen Herrschaft repariert und instandgehalten, so dass sie uns bis zum heutigen Tage erhalten geblieben sind, trotz der Bombenanschläge im zweiten Weltkrieg. Pläne, sie nach Kriegsende abzureißen, wurden glücklicherweise aufgegeben.
Die Venezianischen Mauern von Heraklion schließen ein mehr oder weniger dreieckiges Gelände ein, mit sieben Bastionen auf der Landfront, einem tiefen Graben und unendlich vielen, zusätzlichen Abwehrstrukturen, die auch heute noch größtenteils intakt sind und zu den am besten erhaltenen, venezianischen Abwehrbauten Europas gehören. Heute haben sie natürlich keinen Verteidigungszweck mehr, sondern sind eine wichtige Touristenattraktion. An den Mauern entlang zu spazieren ist kostenfrei und sie sind rund um die Uhr zugänglich, man kann sie also jederzeit und ganz unkompliziert besichtigen, wenn man in der Stadt zu Besuch ist. Man lernt die Stadt übrigens am besten kennen, indem man an den Mauern entlang spaziert, die hervorragenden Aussichten bewundert und so in die reiche Geschichte von Heraklion eintaucht, während man die frische Luft schnuppert und sich die Beine vertritt!
Wenn Sie also eine Ferienunterkunft auf Kreta gebucht haben und die faszinierende und historische Stadt Heraklion in Griechenland besuchen, dann sollten Sie unbedingt auf diese antiken Mauern steigen und für eine Weile in die Vergangenheit zurückreisen...
Bevor die Venezianer, nach denen die Mauern heute benannt sind, Heraklion überhaupt betreten haben, wurden die ersten Festungsbauten bereits von dem Byzantinischen Kaiserreich gebaut. Später, nachdem die Stadt im Jahre 824 von den Arabern eingenommen wurde und zur Hauptstadt des Kaiserreichs Kreta wurde, haben sie die Stadtgrenzen durch einen Graben und mit einer Mauer aus ungebrannten Backsteinen gekennzeichnet. Nach mehreren Feldzügen haben es die Byzantiner endlich geschafft, Heraklion wieder einzunehmen und fingen an, ihre eigenen neuen Mauern und Festungsanlagen zu bauen, deren Überbleibsel man heute am Hafen der Stadt bewundern kann.
Im frühen 13. Jahrhundert wurde Heraklion von der Republik Venedig erobert, von der die byzantinischen Festungsanlagen weiter genutzt wurden, bis das Osmanische Reich zu einer größeren Bedrohung wurde. In Reaktion auf die Gefahr fingen die Venezianer 1462 an, ihre eigenen, neuen Abwehranlagen zu bauen. Diese Bauarbeiten wurden erst nach über einem Jahrhundert fertig gestellt und wurden nach den Plänen der wichtigen Militärarchitekten Michele Sanmicheli und Giulio Savorgnan durchgeführt. Mit der Zeit wurden verschiedene An- und Umbauten vorgenommen.
Die Festungsanlagen der Venezianer waren so erfolgreich, dass sie es schafften, die Stadt gegen eine Belagerung, die 21 Jahre lang dauerte (die zweitlängste Belagerung der Geschichte) zu verteidigen, bis sie gezwungen waren, sich 1669 den Ottomanen zu ergeben. Weil diese Abwehrbauten so wertvoll für die Stadt waren, wurden sie unter der osmanischen Herrschaft repariert und instandgehalten, so dass sie uns bis zum heutigen Tage erhalten geblieben sind, trotz der Bombenanschläge im zweiten Weltkrieg. Pläne, sie nach Kriegsende abzureißen, wurden glücklicherweise aufgegeben.
Die Venezianischen Mauern von Heraklion schließen ein mehr oder weniger dreieckiges Gelände ein, mit sieben Bastionen auf der Landfront, einem tiefen Graben und unendlich vielen, zusätzlichen Abwehrstrukturen, die auch heute noch größtenteils intakt sind und zu den am besten erhaltenen, venezianischen Abwehrbauten Europas gehören. Heute haben sie natürlich keinen Verteidigungszweck mehr, sondern sind eine wichtige Touristenattraktion. An den Mauern entlang zu spazieren ist kostenfrei und sie sind rund um die Uhr zugänglich, man kann sie also jederzeit und ganz unkompliziert besichtigen, wenn man in der Stadt zu Besuch ist. Man lernt die Stadt übrigens am besten kennen, indem man an den Mauern entlang spaziert, die hervorragenden Aussichten bewundert und so in die reiche Geschichte von Heraklion eintaucht, während man die frische Luft schnuppert und sich die Beine vertritt!
Wenn Sie also eine Ferienunterkunft auf Kreta gebucht haben und die faszinierende und historische Stadt Heraklion in Griechenland besuchen, dann sollten Sie unbedingt auf diese antiken Mauern steigen und für eine Weile in die Vergangenheit zurückreisen...
Bildnachweis: ElinaTzivara / CC BY-SA 4.0