
Joan Miró wurde in eine Goldschmied- und Uhrenmacher Familie in dem Barri Gòtic Wohnviertel von Barcelona geboren. Im Alter von 7 Jahren nahm er Zeichenunterricht in einer Privatschule und mit 14 wurde er in der Akademie der bildenden Künste angemeldet, bevor er später an der Cercle Artístic de Sant Lluc studierte. 1918, als er 25 Jahre alt war, hatte er seine erste Ausstellung in der Galeries Dalmau, die allerdings weitgehend verspöttet wurde. Er stellte schnell fest, dass seine Arbeit zu Hause nicht wirklich geschätzt werden würde, also zog er um, um Teil der blühenden Fauve und Kubist Szene in Montparnasse zu werden und verbrachte seine Sommer in Katalonien. In Paris war Hemingway ein früher Fan und Miró wurde Teil der surrealistischen Gruppe. In den folgenden Jahrzehnten hat er sich zwischen verschiedenen Genres und Kunststilen hin und her bewegt und wurde schließlich zu einem gefeierten Namen in der Kunstwelt.
1971 war Miró dann ein unheimlich gut etablierter und einflussreicher Künstler, der sich dazu entschied, seiner Heimtatstadt eine Kunststiftung zu hinterlassen. Das Gebäude wurde von seinem guten Freund und Architekten Josep Lluís Sert entworfen und mit bahnbrechenden Werken aus seiner gesamten Karriere hinweg ausgestattet. Die Stiftung wird als eines der besten Museumsgebäude der Welt angesehen und kann mit der größten Einzelkollektion dieses Künstlers prahlen, zu der etwa 220 Gemälde, 180 Skulpturen, ein paar Textilien und mehr als 8000 Zeichnungen gehören.
Obwohl immer nur ein Teil der Kollektion ausgestellt ist, schafft es das Museum auf geschickte Art die Besucher durch Mirós Karriere zu leiten. In dem Museum kann man außerdem Werke von anderen Künstlern aus Mirós Zeit bewundern, zu denen Calder, Henry Moore, Antoni Tàpies, Eduardo Chillida, Yves Tanguy, Fernand Léger und andere gehören. Und weil Miró ein internationales, fachübergreifendes Zentrum bilden wollte, organisiert die Stiftung regelmäßig wechselnde moderne Ausstellungen mit Werken aus dem 20. und 21. Jahrhundert, sowie unterschiedliche akademische Forschungsprojekte und kulturelle Veranstaltungen.
In dem Museum ist wirklich viel los. Außer den Kunstwerken gibt es einen kleinen Jardí de les Escultures, ein Garten mit unterschiedlichen modernen Skulpturen, eine Dachterrasse mit spektakulären Aussichten auf Barcelona, ein hübsches Museumscafé voll mit Werken des Künstlers, und "Nits de música" (Musiknächte), bei denen jeden Donnerstag klassische Musiker auftreten. Wenn Sie ein Ferienhaus in Barcelona gebucht haben und ein Kunstliebhaber sind, dann müssen Sie hier einfach vorbeischauen!
Öffnungszeiten:
Montags geschlossen
Dienstag, Mittwoch, Freitag & Samstag: 10 Uhr - 20 Uhr
Donnerstag: 10 Uhr - 21 Uhr
Sonntag: 10 Uhr - 15 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: €12
Kinder: kostenfrei
Obwohl immer nur ein Teil der Kollektion ausgestellt ist, schafft es das Museum auf geschickte Art die Besucher durch Mirós Karriere zu leiten. In dem Museum kann man außerdem Werke von anderen Künstlern aus Mirós Zeit bewundern, zu denen Calder, Henry Moore, Antoni Tàpies, Eduardo Chillida, Yves Tanguy, Fernand Léger und andere gehören. Und weil Miró ein internationales, fachübergreifendes Zentrum bilden wollte, organisiert die Stiftung regelmäßig wechselnde moderne Ausstellungen mit Werken aus dem 20. und 21. Jahrhundert, sowie unterschiedliche akademische Forschungsprojekte und kulturelle Veranstaltungen.
In dem Museum ist wirklich viel los. Außer den Kunstwerken gibt es einen kleinen Jardí de les Escultures, ein Garten mit unterschiedlichen modernen Skulpturen, eine Dachterrasse mit spektakulären Aussichten auf Barcelona, ein hübsches Museumscafé voll mit Werken des Künstlers, und "Nits de música" (Musiknächte), bei denen jeden Donnerstag klassische Musiker auftreten. Wenn Sie ein Ferienhaus in Barcelona gebucht haben und ein Kunstliebhaber sind, dann müssen Sie hier einfach vorbeischauen!
Öffnungszeiten:
Montags geschlossen
Dienstag, Mittwoch, Freitag & Samstag: 10 Uhr - 20 Uhr
Donnerstag: 10 Uhr - 21 Uhr
Sonntag: 10 Uhr - 15 Uhr
Eintritt:
Erwachsene: €12
Kinder: kostenfrei
Bildnachweis: Kippelboy / CC BY-SA 3.0