
Wenn man eine Ferienunterkunft in Kroatien buchen möchte, ist die Gespanschaft Split-Dalmatien das ideale Urlaubsgebiet, denn sie gehört mit ihrer fantastischen Küste und einem breiten Angebot an Touristenattraktionen zu den schönsten Teilen des Landes. Wenn man sich die Touristenattraktionen dieser Region genauer anschaut wird man schnell entdecken, dass die beliebtesten Sehenswürdigkeiten in wenigen Kategorien zusammengefasst werden können: berühmt hübsche Strände, prächtige Kirchen und historische Festungen, Naturwunder, Museen und malerische Orte mit herrlichen Panoramaaussichten. Ein besonders interessanter Ort, den man sich unbedingt anschauen muss, wenn man ein Ferienhaus in Split-Dalmatien gebucht hat und einen Tagesausflug in die charmante Hafenstadt Hvar unternimmt, ist die Festung dieser Ortschaft. Dieses faszinierende Prachtstück ist nicht nur ein bildhübsches architektonisches Wunder, sondern eine Kombination aus mehreren dieser vorher erwähnten Kategorien, denn in dieser Festung ist ebenfalls ein Museum zu Hause, sie kann mit einer ereignisreichen und fesselnden Vergangenheit prahlen und schenkt ihren Besuchern die schönsten Aussichten des ganzen Landes.
Die Festung oder Fortica (die von den Einheimischen auch 'Španjola' genannt wird) liegt in etwas höherer Lage über der Stadt und blick hinunter auf eine Ansammlung an wundervollen historischen Gebäuden in der Altstadt von Hvar, die Bucht, die Umgebung, das Meer und sogar bis auf die Pakleni Inseln. Diese Aussicht wird durch die unglaublich leuchtenden Farbtöne der Landschaft an sonnigen Tagen, mit den hellen coelinblauen Tönen des Himmels, die sich in dem tiefblauen Wasser spiegeln, dem Grün der Mittelmeergewächse, die so saftig in dieser Gegend blühen, und den cremeweißen Steinen der Gebäude und ihren intensiven terrakottafarbigen Ziegeldächern, die im Licht strahlen, sogar noch reizender - ein wunderschönes und lebhaftes Bild. Man kann hier gleichermaßen gut tagsüber die klaren Aussichten aufs Meer aufnehmen und am Abend den Sonnenuntergang betrachten, wenn er die Stadt in einen warmen Glanz taucht und sie noch zauberhafter und hübscher aussehen lässt. Bei Nacht wird das Gebäude wunderschön beleuchtet und funkelt wie eine Krone über der Stadt, die man von allen Ecken sehen kann.

Diese gut restaurierte und beeindruckende Festung ist nicht nur ein reizendes Gebäude sondern spiegelt die Vergangenheit und die Zeit, zu der sie ein wichtiger Abwehrbau war (gemeinsam mit den Stadtmauern), wieder, in einer Stadt, die einst die Drehscheibe des mächtigen, venezianischen Imperiums war. Obwohl der Bau dieser Festung 1551 von den Venezianern abgeschlossen wurde, wurde ihr Fundament viel früher gelegt, denn man weiß, dass dieses Gelände bereits seit der Vorgeschichte für Schutzbauten verwendet wurde. Die ältesten Fundamente, die es heute noch gibt, stammen wahrscheinlich von einem Abwehrbau, der eine Illyrische Siedlung im ersten Jahrtausend v.Chr. schützen sollte. Danach waren auf diesem Gelände im ca. 6 Jahrhundert verschiedene byzantinische Zitadellen zu Hause, bevor die Ursprünge des Gebäudes, wie es heute dasteht, 1282 entstanden sind. Die Bauarbeiten an dieser neuen und beständigen Festung wurden von der Ortschaft veranlasst, die die Venezianer um Schutz vor den gefürchteten Horden an Piraten bat, die zu der Zeit die Adria plagten. Trotzdem hat die Ortschaft selbst das Projekt finanziert, indem sie Gelder durch den Verkauf von Salz aufbrachte. Man fragt sich, wo der Spitzname 'Spanjola' herkommt, wenn es die Italiener waren, die an dem Bau der Festung beteiligt waren! Diese bleibende Erinnerung stammt von den spanischen Ingenieuren, die angeheuert wurden, um im 14. Jahrhundert eine bestimmte Bauphase an diesem Gebäude zu vervollständigen. Warum man gerade diese Bauarbeiter auch heute noch ehrt hört sich für uns etwas seltsam an, aber das ist eben eine dieser fesselnden Wendungen der Geschichte und ein Beispiel, wie kollektives Gedächtnis funktioniert – oder vielleicht sind die Einheimischen immer noch sauer auf die Italiener, weil sie die finanziellen Mittel für dieses Gebäude selbst aufbringen mussten!

1571, als die Bauarbeiten an der Festung dann - nach zwei Jahrhunderten des Planens und Bauens - vollständig abgeschlossen waren, hat sich bewiesen, wie nützlich sie war, als türkische Truppen die Ortschaft angriffen und die gesamte Bevölkerung von Hvar Schutz in diesem sicheren und beruhigenden Gebäude fand, als ihre Stadt geplündert und abgefackelt wurde. Acht Jahre später wurde das Gebäude dann aber bei einem Sturm von einem Blitzschlag getroffen, der das gelagerte Schießpulver in der Festung anzündete und dadurch schwere Schäden an dem Gebäude und ihrem Fundament verursachte - ein wahrhaft bizarrer Schicksalsschlag. Reparaturarbeiten wurden im 19. Jahrhundert nach diesem Vorfall durchgeführt und das Erscheinungsbild der Festung wurde stark verändert, denn die zu der Zeit regierenden österreichischen Mächte haben das Bauwerk umgestaltet und größere Barracken und höhere Festungsmauern angebaut. Die strategisch wichtige Lage von Hvar hat in dem gleichen Jahrhundert an Bedeutung verloren und gegen Ende der 1800er Jahre wurde die Fortica ihrem Verfall überlassen. Das Gebäude wurde für verschiedene Zwecke verwendet – zu denen, merkwürdigerweise, eine Diskothek gehörte – bis es dann letztendlich zu einem historischen Denkmal und einer Touristenattraktion erklärt wurde und genau dafür auf wunderschöne Weise restauriert wurde.

Heute ist die Fortica für Besucher geöffnet und ein großartiges Ziel für einen schönen Tagesausflug, den man unbedingt unternehmen sollte, wenn man eine Ferienunterkunft in Split-Dalmatien gebucht hat und diese Stadt im Urlaub in Kroatien erkundet. Machen Sie einen schönen Spaziergang von der Ortschaft hinauf zu der Festung (obwohl der Weg relativ steil und für Besucher mit Mobilitätseinschränkungen, oder mit Fitness- oder Herzproblemen nicht besonders empfehlenswert ist), der etwa 20 Minuten dauert. Am schnellsten kommt man von der Ortschaft zu der Festung über die Treppen neben dem Cafe Loco, die zu einer Straße führen, von der die nächsten Treppen losgehen. Dieser Weg ist gut ausgeschildert und einfach zu finden. Man kann allerdings auch mit dem Auto zu der Fortica fahren, wenn man keine Lust auf diesen Aufstieg hat!
Die meisten Besucher gehen aufs Dach hinauf, um von dort die tollen Aussichten und die architektonischen Merkmale des Gebäudes, und die Kanonen, die in die Landschaft hineinragen, zu bewundern, aber lassen Sie sich auch das ehemalige Gefängnis nicht entgehen, wo eine Kollektion an antiken Amphoren ausgestellt ist, die von den Meeresbetten in der Umgebung geborgen wurden, sowie das Terrassencafé, wo Sie einen Kaffee oder ein kühles Getränk oder ein Eis genießen können, während Sie die spektakulären Aussichten bewundern. Es gibt jede Menge Gründe, diese Festung, die mit den besten Aussichten in ganz Kroatien prahlen kann, zu besichtigen, also planen Sie unbedingt einen Besuch dieses Prachtstücks in Hvar ein, wenn Sie durch unsere Urlaubsunterkünfte in Split-Dalmatien gestöbert haben und Ihren Ausflugsplan durch die Region zusammenstellen!