
Das Loiretal in Frankreich ist die berühmte Heimat der schönsten Schlösser der Welt. Diese Châteaux kommen den Disney Schlössern und den Schlössern, wie sie in Märchenbüchern beschrieben werden, am nächsten und man muss sie einfach besichtigen, wenn man eine Ferienunterkunft im Pays De La Loire gebucht hat und diesen Teil von Frankreich auskundschaftet. In der Region gibt es jede Menge wirklich zauberhafte Schlösser, aber eines der bekanntesten und beliebtesten Exemplare muss einfach dieses Renaissance Meisterwerk sein: das Château de Chenonceau.
Das Château de Chenonceau wird oft als Verkörperung der “femininen” Anmut in der Architektur beschrieben, die Architekturstile der späten Gotik und der Renaissance wurden miteinander vereint, was sich in den glatten, weißen Wänden, der auffallend hohen Dachschräge, den hübsch geschwungenen Türmen, der üppigen und opulenten Innenausstattung und dem eleganten Blumengarten um das Gebäude herum, wiederspiegelt. Die charmant reizende und ästhetisch ansprechende Natur des Schlosses hat dazu geführt, dass es die Herzen unendlich vieler angesehener Damen der Geschichte erobert hat und wurde daher so passend das “Château der Damen” genannt. Außerdem kann man an dem Design des Gebäudes sehen, dass hier einige wichtige, weibliche Personen ihre Fingerabdrücke hinterlassen haben, was An- und Umbauten angeht.
Das Château de Chenonceau wird oft als Verkörperung der “femininen” Anmut in der Architektur beschrieben, die Architekturstile der späten Gotik und der Renaissance wurden miteinander vereint, was sich in den glatten, weißen Wänden, der auffallend hohen Dachschräge, den hübsch geschwungenen Türmen, der üppigen und opulenten Innenausstattung und dem eleganten Blumengarten um das Gebäude herum, wiederspiegelt. Die charmant reizende und ästhetisch ansprechende Natur des Schlosses hat dazu geführt, dass es die Herzen unendlich vieler angesehener Damen der Geschichte erobert hat und wurde daher so passend das “Château der Damen” genannt. Außerdem kann man an dem Design des Gebäudes sehen, dass hier einige wichtige, weibliche Personen ihre Fingerabdrücke hinterlassen haben, was An- und Umbauten angeht.

Das Schloss steht an dem Fluss namens Cher, in der Nähe der kleinen Ortschaft Chenonceaux im Indre-et-Loire Département des Loiretals in Frankreich. Die ersten Aufzeichnungen zu einem Anwesen in Chenonceau stammen aus dem 11. Jahrhundert. Obwohl auf dem Gelände ursprünglich eine alte Mühle stand, war das erste Chenonceau Schloss eine mittelalterliche Festung, die im 12. und 13. Jahrhundert gebaut wurde. Von diesem ersten Schloss ist heute nur noch der Kerker, der Tour des Marques, vorhanden, denn das Gebäude, wie es heute auf dem Gelände steht, verkörpert die Bauaufträge aus dem 16. Jahrhundert des Finanzgeneralsekretärs von König Franz I, Thomas Bohier, und seiner Frau, Catherine Briçonnet (die den Großteil der Bauarbeiten beaufsichtigte). Das Château de Chenonceau wurde in drei Stufen gebaut, wobei das Schloss selbst zwischen 1513 und 1522 vervollständigt wurde, bevor die Brücke von dem prominenten französischen Renaissance Architekten, Philibert de l'Orme, zwischen 1556 und 1559 designt und angebaut wurde. Auf dieser Brücke wurde dann von 1570 bis 1576 eine zweigeschossige Galerie, nach dem Design von Jean Bullant, für Katharina de’ Medici, angebaut.
Die Anmut des Gebäudes spiegelt vielleicht nicht die wechselnden Besitzer und die unterschiedlichen Verhältnisse seiner Bewohner wieder, die das Schloss während seiner Existenz erlebt hat. Die mittelweile seit langem verschwundene, mittelalterliche Festung des 12. und 13. Jahrhunderts war das Lehensgut von Chenonceau, das der Marques Familie gehörte, aber 1412 in Brand gesteckt wurde, um Jean Marques zu bestrafen, als dieser mit Verhetzung gegen die Krone angeklagt wurde. In den 1430er Jahren hat Marques das Château auf dem Gelände wieder aufgebaut und eine verstärkte Mühle angebaut. Allerdings war sein Erbe, Pierre Marques, nachdem sein Vater ihm nur Schulden hinterlassen hatte, dazu gezwungen, seinen Stammsitz 1513 an Thomas Bohier zu verkaufen. Bohier hat das Anwesen verloren, nachdem er und seine Familie die Konstruktion des wunderschönen Schlosses, wie wir es heute bewundern können, leiteten, als König Franz I von Frankreich es 1535 als Zahlung für seine unbezahlten Schulden an die Krone beschlagnahmte.
Nach dem Tod von Franz I im Jahre 1547 hat König Heinrich II das Schloss dann seiner geliebte Dame, Diane de Poitiers, geschenkt, anstatt es der Königin zu überreichen. Unter der Leitung von Diane wurden dann großflächige Blumen- und Gemüsegärten angelegt, sowie Plantagen mit Obstbäumen und das Gelände wurde in vier Dreiecke aufgeteilt, die mit Steinterrassen verkleidet wurden. Obwohl das Schloss weiterhin das Eigentum der Krone war, war Diane die unumstrittene Herrin des Schlosses, der die offizielle Besitzurkunde der Immobilie nach jahrelangen legalen Manövern dann 1555 endlich zugesprochen wurde. Nach dem Tod des Königs, hat seine Witwe und Regentin des jungen zukünftigen Königs, Katharina de’ Medici, ihre neu gewonnene Macht eingesetzt und Diane dazu gezwungen, das Château de Chenonceau gegen das Château de Chaumont einzutauschen. Chenonceau wurde dann zu Katharinas Lieblingsresidenz. Zu der Zeit, die sie in dem Schloss verbrachte, legte sie zusätzlich zu den Gärten, die Diane anpflanzte, eine Reihe an neuen Gärten an. Katharina hat ein Vermögen für die Gärten ausgegeben und außerdem eine große Galerie über der Brücke bauen lassen, so verliebt war sie in dieses wunderschöne, architektonische Juwel. In einer Gravur von Jacques Androuet du Cerceau in der zweiten Auflage (1579) seines Buches “Les plus excellents bastiments de France”, kann man lesen, dass Katharina noch viel mehr mit dem Schloss vorhatte und massive Ausbauarbeiten und Vergrößerungen im Sinn hatte, die allerdings niemals vervollständigt wurden.
Die Anmut des Gebäudes spiegelt vielleicht nicht die wechselnden Besitzer und die unterschiedlichen Verhältnisse seiner Bewohner wieder, die das Schloss während seiner Existenz erlebt hat. Die mittelweile seit langem verschwundene, mittelalterliche Festung des 12. und 13. Jahrhunderts war das Lehensgut von Chenonceau, das der Marques Familie gehörte, aber 1412 in Brand gesteckt wurde, um Jean Marques zu bestrafen, als dieser mit Verhetzung gegen die Krone angeklagt wurde. In den 1430er Jahren hat Marques das Château auf dem Gelände wieder aufgebaut und eine verstärkte Mühle angebaut. Allerdings war sein Erbe, Pierre Marques, nachdem sein Vater ihm nur Schulden hinterlassen hatte, dazu gezwungen, seinen Stammsitz 1513 an Thomas Bohier zu verkaufen. Bohier hat das Anwesen verloren, nachdem er und seine Familie die Konstruktion des wunderschönen Schlosses, wie wir es heute bewundern können, leiteten, als König Franz I von Frankreich es 1535 als Zahlung für seine unbezahlten Schulden an die Krone beschlagnahmte.
Nach dem Tod von Franz I im Jahre 1547 hat König Heinrich II das Schloss dann seiner geliebte Dame, Diane de Poitiers, geschenkt, anstatt es der Königin zu überreichen. Unter der Leitung von Diane wurden dann großflächige Blumen- und Gemüsegärten angelegt, sowie Plantagen mit Obstbäumen und das Gelände wurde in vier Dreiecke aufgeteilt, die mit Steinterrassen verkleidet wurden. Obwohl das Schloss weiterhin das Eigentum der Krone war, war Diane die unumstrittene Herrin des Schlosses, der die offizielle Besitzurkunde der Immobilie nach jahrelangen legalen Manövern dann 1555 endlich zugesprochen wurde. Nach dem Tod des Königs, hat seine Witwe und Regentin des jungen zukünftigen Königs, Katharina de’ Medici, ihre neu gewonnene Macht eingesetzt und Diane dazu gezwungen, das Château de Chenonceau gegen das Château de Chaumont einzutauschen. Chenonceau wurde dann zu Katharinas Lieblingsresidenz. Zu der Zeit, die sie in dem Schloss verbrachte, legte sie zusätzlich zu den Gärten, die Diane anpflanzte, eine Reihe an neuen Gärten an. Katharina hat ein Vermögen für die Gärten ausgegeben und außerdem eine große Galerie über der Brücke bauen lassen, so verliebt war sie in dieses wunderschöne, architektonische Juwel. In einer Gravur von Jacques Androuet du Cerceau in der zweiten Auflage (1579) seines Buches “Les plus excellents bastiments de France”, kann man lesen, dass Katharina noch viel mehr mit dem Schloss vorhatte und massive Ausbauarbeiten und Vergrößerungen im Sinn hatte, die allerdings niemals vervollständigt wurden.

Das Anwesen und Schloss haben in den darauffolgenden Jahrhunderten noch mehrmals den Besitzer gewechselt, wobei insbesondere ein paar beachtenswerte Damen zu verschiedenen Zeiten zu den Besitzern zählten, wie z.B. Louise Dupin, die Ehefrau des wohlhabenden Gutsherren, die das Anwesen 1733 kaufte. Sie war berühmt dafür, "eine intelligente, schöne und äußerst gepflegte Frau zu sein, die das Theater im Blut hatte". Louise konnte mit einem literarischen Salon in Chenonceau prahlen, der viele führende Personen der Aufklärungsbewegung angezogen hat, zu denen die Schriftsteller Voltaire, Montesquieu und Fontenelle, der Naturalist Buffon, der Dichter Marivaux und der Philosoph Condillac, gehörten. Darüber hinaus war Rousseau ihr berühmter Sekretär und Tutor ihres Sohnes. Louise Dupin hat das Schloss vor seiner Zerstörung zur Zeit der französischen Revolution bewahrt, indem sie den Behörden klar machte, dass es "essentiell für das Reisen und den Handel war, denn es war für mehrere Meilen der einzige Brückenübergang über den Fluss". Eine andere weibliche Person, die eine wichtige Rolle was den Schutz des Schlosses angeht spielte, war Marguerite Pelouze, eine reiche Erbin, die das Château 1864 erwarb und den Architekten Félix Roguet 1875 anheuerte, das Gebäude zu restaurieren. Ihre Leidenschaft für das Schloss und das Projekt trieben Marguerite allerdings in den finanziellen Ruin und sie war gezwungen, es 1891 an den kubanischen Millionär, José-Emilio Terry, zu verkaufen. 1913 befand sich das Château dann im Besitz der berühmten Chocolatier-Familie, den Meniers. Obwohl das Schloss im zweiten Weltkrieg bombardiert wurde, hat die Menier Familie das Schloss und sein Gelände unter der Leitung von Bernard Voisin 1951 auf wundervolle Art und Weise wiederaufbauen lassen.
Heute ist das Château de Chenonceau für Besucher geöffnet und ist das am zweithäufigsten besuchte Schloss in Frankreich nach Versailles und das aus gutem Grund. Es ist wirklich atemberaubend, hat eine ereignisreiche Vergangenheit und Besucher verlieben sich regelmäßig Hals über Kopf in diesen Ort - dieses Châteaux muss man einfach besichtigen, wenn man ein Ferienhaus im Pays De La Loire oder eine Ferienunterkunft in Frankreich gebucht hat und die spektakulären Schlösser des Loiretals erkundet.
Heute ist das Château de Chenonceau für Besucher geöffnet und ist das am zweithäufigsten besuchte Schloss in Frankreich nach Versailles und das aus gutem Grund. Es ist wirklich atemberaubend, hat eine ereignisreiche Vergangenheit und Besucher verlieben sich regelmäßig Hals über Kopf in diesen Ort - dieses Châteaux muss man einfach besichtigen, wenn man ein Ferienhaus im Pays De La Loire oder eine Ferienunterkunft in Frankreich gebucht hat und die spektakulären Schlösser des Loiretals erkundet.