Der Zauber von Paris zur Weihnachtszeit

Mittwoch, November 28, 2018
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Ein Konzert in einer Pariser Kirche
Wenn ich an all meine Reisen nach Paris denke, dann sind die Gedanken an meine Besuche zur Weihnachtszeit die entzückendsten und zauberhaftesten Erinnerungen. Die Stadt ist zur Adventszeit sogar noch schöner und charmanter und es gibt jede Menge Gründe eine Ferienunterkunft in Paris zu buchen und eine Reise im Dezember zu planen – kleinere Touristenmassen, alles sieht besonders malerisch aus, bessere Verfügbarkeit der Attraktionen usw. – aber in diesen Artikeln schwelge ich in meinen eigenen Erinnerungen, die ich zur festlichen Jahreszeit in der Hauptstadt von Frankreich erlebt habe und warum ich finde, dass man zumindest einmal im Leben die Weihnachtszeit in Paris verbringen sollte...
Rodin Garten
Im ersten Artikel dieser Serie habe ich von dem ersten Tag meines Weihnachtsurlaubs in Paris berichtet und von den Sehenswürdigkeiten, die man zur Weihnachtszeit einfach besichtigen muss; Museen ohne Anstehschlangen, Glühwein, um sich aufzuwärmen, Schlittschuhlaufen am Eiffelturm und durch die Stadt schlendern und dabei die vielen funkelnden Lichter bewundern. Am zweiten Tag haben wir dann Notre Dame besucht, um eine Kerze anzuzünden (wie meine katholische Großmutter das von einem guten katholischen Mädchen erwarten würde) und uns das Gebäude anzuschauen. Obwohl die Touristenmassen im Winter viel geringer sind, waren hier trotzdem jede Menge Leute und wir mussten uns anstellen, konnten in der Kirche praktisch eine Schleife durch den Innenraum drehen und wurden wieder herausgedrängt. Man hat zwar nicht ewig Zeit, die Kirche von innen zu bewundern, aber das imposante und ikonische Gebäude ist trotzdem ein Muss und eine echte Schönheit. Und was wäre die Weihnachtszeit, wenn man nicht das erste Mal im Jahr eine Kirche besucht?

Als wir dann genug von Notre Dame hatten, machten wir uns auf den Weg zum Rodin Museum und den Gärten, die in diesem klaren Winterlicht schlicht atemberaubend schön waren, mit den kahlen Bäumen und den Bronzeskulpturen, die überall auf dem nackten Gelände verstreut stehen. Außer uns hat es bei den kalten Temperaturen niemanden in die Gärten gezogen, d.h. wir hatten das ganze Gelände für uns alleine und haben dieses Erlebnis unheimlich genossen. Als wir unsere Herzen dann mit Kunst gefüllt haben, aber unsere Mägen leer waren, sind wir durch die Gegend geschlendert und haben uns in ein Restaurant zum Mittagessen hingesetzt. Ich wünschte, ich hätte den Namen des Restaurants irgendwo aufgeschrieben, denn der Service war unschlagbar - der beste Service, den ich je in der Stadt erlebt habe. Frisch gestärkt haben wir uns auf den Weg zu einer anderen gotischen Kirche gemacht (auch hier habe ich den Namen vergessen) und um unseren Tag und unseren Urlaub ausklingen zu lassen haben wir ein Liszt Konzert besucht. Ein Augen- und Ohrenschmaus bei Kerzenschein, den ich - wie die ganze Reise - einfach nur als zauberhaft beschreiben kann.

Das ganze Erlebnis und die Energie der Stadt sind zur Weihnachtszeit einfach anders. Als ich jung und frisch verliebt war, fand ich Paris unwahrscheinlich schön, aber als ich letztes Jahr mit meinen guten Freunden zur Weihnachtszeit in Paris war, war es genauso fantastisch. Lesen Sie auch den letzten Artikel über mein platonisches “Bis zum Sonnenuntergang” Erlebnis in Paris, die romantischste Stadt in der man die Adventszeit verbringen kann, auch wenn man nur mit guten Freunden unterwegs ist.

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