Lernen Sie von der Geschichte des berühmten Buchladens 'Shakespeare and Company'

Shakespeare and Company
Shakespeare and Company ist der Name eines ikonischen, unabhängigen, englischsprachigen Buchladens am linken Seineufer in Paris. Er wurde ursprünglich von der Amerikanerin Sylvia Beach 1919 auf der Rue Dupuytren 8 eröffnet und war auch damals schon ein berühmter Treffpunkt für die aufstrebenden Schriftsteller der damaligen Zeit, wie z.B. Ezra Pound, Ernest Hemingway, Djuna Barnes, James Joyce und Ford Madox Ford. Der Buchladen hat im zweiten Weltkrieg seine Türen geschlossen und wurde dann auf der Rue de la Bûcherie 37, im 5. Arrondissement, wiedereröffnet, wo er auch heute noch ansässig ist. Für Buchliebhaber und literarische Geschichtsfanatiker ist das ein Wahrzeichen der Stadt, das man einfach besichtigen muss. Buchen Sie doch ein Ferienhaus in Paris und besuchen Sie den Buchladen persönlich.
Sylvia Beach, ein Expat aus New Jersey, hat 'Shakespeare and Company' 1919 ins Leben gerufen, sowohl als Bücherei als auch als Buchladen. 1921 ist das Geschäft dann in größere Räume auf der Rue de l'Odéon 12 gezogen und wurde dort bis 1941 betrieben. Es war das Epizentrum der Anglo-Amerikanischen Literaturkultur und des Modernismus in Paris. Um genau zu sein war der Laden fast das zweite Heim der verlorenen Generation an Schriftstellern und Künstlern, wie Ernest Hemingway und F. Scott Fitzgerald, Ezra Pound, Gertrude Stein, George Antheil, Djuna Barnes und Mina Loy. Man Ray und James Joyce haben ihn als ihr Büro genutzt. Eine wichtige Tatsache ist, dass der Laden eine literarische Oase war, wo Bücher wie D. H. Lawrences “Lady Chatterleys Liebhaber” und Joyces “Ulysses” (ein Buch, das Beach publiziert hat), sicher aufbewahrt und zugänglich waren, die in anderen Läden verboten waren. Im zweiten Weltkrieg wurde der Laden dann geschlossen und obwohl Hemingway ihn persönlich nach dem Kriegsende “befreite”, blieben seine Türen zu.

1951 hat der amerikanische Ex-Soldat George Whitman einen neuen, englischsprachigen Buchladen namens “Le Mistral” am linken Seineufer in Paris eröffnet. Er hat sich ebenfalls zu einem Brennpunkt der literarischen Kultur des Bohème-Lebens in Paris entwickelt und hat Namen wie Allen Ginsberg, Gregory Corso und William S. Burroughs angezogen. Wenn man den Einfluss des Ladens in Betracht zieht, den er auf die literarische Szene hatte und weil er der spirituelle Nachfolger von Shakespeare and Company war, hat Beach sich entschlossen, ihm genau diesen Namen zu schenken. 1964, nachdem Beach verstarb und als man den 400. Jahrestag von William Shakespeares Geburt feierte, wurde der Laden wiedergeboren.

Also ging es mit der Tradition und dem Leben von Shakespeare and Company weiter. Als Whitman im Alter von 98 Jahren in seiner Wohnung über dem Buchladen im Jahre 2011 verstarb, hat seine Tochter Sylvia Whitman das Geschäft übernommen. Er ist weiterhin ein kultureller Treffpunkt in Frankreich und eine Pilgerstätte für Literaturliebhaber aus der ganzen Welt. Weitere Informationen zu Shakespeare and Company, wie er heute existiert und was Sie bei einem Besuch erwartet, können Sie in dem nächsten Artikel dieser Serie lesen.

Bildnachweis: Shadowgate / CC BY 2.0

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